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<title>Bergsturz</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Bergsturz</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Ein <b>Bergsturz</b> ist eine großvolumige, schnell vonstattengehende <a href="Massenbewegung_(Geologie)" title="Massenbewegung (Geologie)">Fels- und Schuttbewegung</a> aus steilen <a href="Bergflanke" class="mw-redirect" title="Bergflanke">Bergflanken</a>. Auch stabil erscheinende <a href="Felswand" title="Felswand">Felswände</a> können betroffen sein, wenn sie von <a href="Kl%C3%BCfte" class="mw-redirect" title="Klüfte">Klüften</a> durchzogen sind. Bei Bergstürzen verhält sich das <a href="Gestein" title="Gestein">Gestein</a> großräumig wasserähnlich, kann auf einer geneigten Gleitbahn eine Geschwindigkeit von über 100 km/h erreichen und sogar an gegenüberliegenden Hängen aufbranden, wie beispielsweise im <a href="Oberinntal" title="Oberinntal">Oberinntal</a> mehrfach zu sehen ist.
Die Untersuchung von Bergstürzen und ihrer Ursachen ist ein <a href="Interdisziplin%C3%A4r" class="mw-redirect" title="Interdisziplinär">interdisziplinäres</a> Thema zwischen mehreren Fachgebieten, v.&nbsp;a. <a href="Geologie" title="Geologie">Geologie</a>, <a href="Felsmechanik" title="Felsmechanik">Felsmechanik</a>, <a href="Ingenieurvermessung" class="mw-redirect" title="Ingenieurvermessung">Ingenieurvermessung</a> und <a href="Geomorphologie" title="Geomorphologie">Geomorphologie</a>, während zugehörige Warnsysteme in jüngst entstandenen Kooperationen zwischen <a href="Geotechnik" title="Geotechnik">Geotechnik</a> und <a href="Geod%C3%A4sie" title="Geodäsie">Geodäsie</a> entwickelt werden.
</p><p>Die Ablagerungsgebiete können Volumina von mehreren Millionen Kubikmetern und Flächenausdehnungen von mehr als 10&nbsp;<a href="Hektar" title="Hektar">Hektar</a> erreichen. Eine umfassende Definition von Bergstürzen stammt vom <a href="Geograf" class="mw-redirect" title="Geograf">Geografen</a> <a href="Gerhard_Abele" title="Gerhard Abele">Gerhard Abele</a> (1974): Bergstürze sind „Fels- und Schuttbewegungen, die mit hoher Geschwindigkeit in Sekunden oder Minuten aus Bergflanken niedergehen und im Ablagerungsgebiet ein Volumen oberhalb von einer Million Kubikmeter besitzen, sowie eine Fläche von über 10 Hektar bedecken. Kleinere Ereignisse bezeichnet man als <b>Felsstürze</b>“.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Frank_Ahnert" title="Frank Ahnert">Frank Ahnert</a> definiert sie im Lehrbuch <i>Geomorphologie</i> (1996) stattdessen auf der subjektiven Ebene: „Die von der Bewegung erfasste Hangfläche und die bewegte Gesteinsmasse (bzw. Volumen) muss groß genug sein, um der Bezeichnung „Bergsturz“ in der Auffassung der umwohnenden Bevölkerung und der das Ereignis untersuchenden Geomorphologen gerecht zu werden“.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bergstürze sind demnach groß dimensionierte Felsstürze mit teils verheerenden Auswirkungen. In den zurückbleibenden Schuttmassen können sich zudem kleinere <a href="Stausee" title="Stausee">Stauseen</a> bilden, bisweilen auch größere <a href="Abd%C3%A4mmungssee" title="Abdämmungssee">Abdämmungsseen</a>. Eine Sonderart von Felssturz ist der <b>Eissturz</b> mit weit überhöhter Schadensfläche, da das Eis (zusammen mit Schutt) weiter transportiert wird, das Eis, auch Sturzeis genannt,<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dabei durch die <a href="Reibung" title="Reibung">Reibungshitze</a> schmilzt oder gar verdampft und damit ein Effekt ähnlich dem bei einem <a href="Luftkissenfahrzeug" title="Luftkissenfahrzeug">Luftkissenfahrzeug</a> entstehen kann.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Grundlagen">Grundlagen</h2></div>

<p>Bergstürze entstehen in der Regel an der Grenze zweier oder mehrerer Gesteinsschichten und an <a href="St%C3%B6rung_(Geologie)" title="Störung (Geologie)">tektonischen Störungslinien</a>, wenn derartige Grenzflächen durch <a href="Erdbeben" title="Erdbeben">Erdbeben</a>, extreme Wetterereignisse (heftige <a href="Regen" title="Regen">Niederschläge</a> oder Temperaturschwankungen) geschwächt werden oder auch wenn ein <a href="Gletscher" title="Gletscher">Gletscher</a> abschmilzt und dessen Gegendruck fehlt. Zunehmende <a href="Steinschlag" title="Steinschlag">Steinschlagaktivität</a> kann ein Hinweis auf bevorstehende Bergsturzereignisse sein. Eingriffe des Menschen in die Natur (Hangrodung, zu breite <a href="Forstweg" class="mw-redirect" title="Forstweg">Forstwege</a>, Rohstoffabbau) können diese Vorgänge beschleunigen, wie exemplarisch beim <a href="Bergsturz_von_Elm" title="Bergsturz von Elm">Bergsturz von Elm</a> 1881.
Fels- und Bergstürze stellen neben <a href="Mure" class="mw-redirect" title="Mure">Muren</a> und <a href="Lawine" title="Lawine">Lawinen</a> die Hauptgefahr natürlicher Phänomene im <a href="Gebirge" title="Gebirge">Gebirge</a> dar.
</p><p>Man unterscheidet zwischen den häufiger vorkommenden Schlipfstürzen und den selteneren Fallstürzen. Ein Schlipfsturz beginnt mit einer Gleitbewegung, bei der die rutschende Masse weitgehend im Verband bleibt oder völlig in Kleinteile zerfällt. Durch eingeschlossene Luft, die wie ein Luftpolster zwischen dem festen Untergrund und der abrutschenden zerfallenden Gesteinsmasse wirkt, können Schlipfstürze selbst in Gesteinspartien ohne größeren Wassergehalt auftreten. Beim Fallsturz hingegen erfolgt praktisch unmittelbar ein Abbruch, bei dem sich das Gestein im freien Fall befindet.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der mit dem <a href="Globale_Erw%C3%A4rmung" title="Globale Erwärmung">Klimawandel</a> verbundene Temperaturanstieg und das damit einhergehende Auftauen des bis anhin stabilisierenden <a href="Permafrost" title="Permafrost">Permafrosts</a> erhöht die Gefahr von Bergstürzen. Die <a href="Historische_Geologie" title="Historische Geologie">historische Geologie</a> kennt Bergstürze mit diesen Ursachen bereits aus früheren <a href="Warmzeit" title="Warmzeit">Warmzeiten</a>.
</p><p>Das bei Bergstürzen zurückbleibende Material bildet eine <a href="Sturzhalde" class="mw-redirect" title="Sturzhalde">Sturzhalde</a>, in der Schweiz Bergsturzkegel genannt; zur Orientierung in solchen <a href="Blockhalde" title="Blockhalde">Blockhalden</a> (etwa bei Vermessungen oder Umweltprojekten) werden größere Felsblöcke oft mit roten Nummern markiert.
Nach längeren Zeiträumen können durch Bergstürze auch reizvolle Landschaften entstehen. Typisch für das Ablagerungsgebiet ist ein kleinhügeliges <a href="Relief_(Geologie)" title="Relief (Geologie)">Relief</a> (sogenannte <a href="Tomah%C3%BCgel" title="Tomahügel">Tomahügel</a>) mit meist deutlicher Abgrenzung zur Umgebung.
</p><p>Bei der Ausbreitung des Schuttes spielt der Wassergehalt eine Rolle sowohl beim Sturz als auch beim zusätzlich erodierten Material; beim <a href="Bergsturz_von_Bondo" title="Bergsturz von Bondo">Bergsturz von Bondo</a> wurde auch Grundwasser aus dem Talboden mitgenommen.<sup id="cite_ref-Satelliten_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Satelliten-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Geschwindigkeit eines Bergsturzes beim Auftreffen aufs Gelände kann – abhängig von der Fallhöhe – 100 km/h übersteigen. Auf einer stark geneigten Gleitbahn kann die Geschwindigkeit der Gesteinslawine weiter auf 200 km/h anwachsen, auf einem <a href="Gletscher" title="Gletscher">Gletscher</a> auch noch mehr. Sie hängt von der Gesamtmasse, vom Material und dessen Verdampfen sowie von der <a href="Gleitreibung" class="mw-redirect" title="Gleitreibung">Gleitreibung</a> des Untergrunds ab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Folgen">Folgen</h2></div>
<p>Ein Bergsturzereignis bewirkt sowohl im Abbruchgebiet als auch im Ablagerungsgebiet markante Änderungen. Im Abbruchgebiet kann es zum Beispiel zu Nachstürzen und zu Sackungsbewegungen am oberen Rand der Abrisswände kommen. Weitere Folgen von Bergstürzen können sein:
</p>
<ul><li>Bildung von Bergsturzseen, Verlagerung von Wasserläufen und Wasserscheiden</li>
<li>Bildung von <a href="Talus_(Geologie)" title="Talus (Geologie)">Schuttkegeln</a></li>
<li>Entstehung einer eigenen Bergsturzvegetation</li>
<li><a href="Durchbruchstal#Epigenetisches_Durchbruchstal" title="Durchbruchstal">Epigenesen</a>.</li></ul>
<p>Besonders in dichter besiedelten Gebieten werden auch Kulturbauten und Menschenleben gefährdet, insbesondere durch
</p>
<ul><li>Verschüttung von Siedlungsgebieten und <a href="Verkehrsweg" title="Verkehrsweg">Verkehrswegen</a> (Straßen, Eisenbahnlinien)</li>
<li>direkte <a href="Flutwelle" title="Flutwelle">Flutwellen</a>, wenn Gesteinsmassen in größere Gewässer stürzen</li>
<li>instabile Aufstauung von Flüssen und Bächen, welche später zu Flutwellen führen kann, insbesondere bei Ausbrüchen von Bergsturzstauseen.</li></ul>
<p>In der Schweiz ist eine großräumige Überwachung von Massenbewegungen mittels Radar-Satelliten vorgesehen. Diese Daten versagen aber speziell in extrem steilen Flanken und bei sehr schnellen Bewegungen. Bekannte Probleme werden darum mit Kameras beobachtet, zusätzliche Vermessungen können mit Bodenradar erfolgen.<sup id="cite_ref-tausende_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-tausende-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Falle des <a href="Piz_Cengalo" title="Piz Cengalo">Piz Cengalo</a> wurde nach dem großen Bergsturz von 2017 von der vorherigen jährlichen Vermessung mittels eines mobilen Radars für die Aufräumarbeiten auf eine konstante Radar-Überwachung umgestellt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für Punktvermessungen werden wo möglich Vermessungspunkte angebracht. Ein wichtiges Mittel sei laut einem Wissenschaftler des <a href="WSL-Institut_f%C3%BCr_Schnee-_und_Lawinenforschung_SLF" title="WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF">WLS</a> aber auch die Bergbevölkerung, welche ihre Umgebung beobachtet und Veränderungen meldet, darunter in Gemeinden ausgebildete Naturgefahrenbeobachter.<sup id="cite_ref-tausende_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-tausende-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Größenangaben_zu_Berg-_und_Felsstürzen"><span id="Gr.C3.B6.C3.9Fenangaben_zu_Berg-_und_Felsst.C3.BCrzen"></span>Größenangaben zu Berg- und Felsstürzen</h2></div>
<p>Zur Einschätzung der Größe und Auswirkung von Berg- und Felsstürzen werden in der Regel Angaben zu den Volumina der umgelagerten Gesteinsmassen und zur Flächenausdehnung ihrer Ablagerungsgebiete gemacht. Bei Bergstürzen geht es dabei um Volumina im Bereich von Millionen bis zu Milliarden Kubikmetern und Ablagerungsflächen von einem Dutzend bis zu über tausend Hektar. Bei mittelgroßen bis großen Felsstürzen betragen die Volumina einige tausend bis zu einigen hunderttausend Kubikmetern mit Ablagerungsflächen im Hektar-Bereich.
</p><p>Für Sturzmassen, die bis in den Talgrund gelangt sind und ggf. ein Fließgewässer aufgestaut haben, finden sich häufig Angaben, auf welcher Länge und bis zu welcher Höhe über dem Talboden das Tal verlegt wurde und bis zu welcher Höhe die Gesteinsmasse am gegenüberliegenden Prallhang emporgebrandet ist.
</p><p>Für die Einschätzung der bei einem Berg- bzw. Felssturz umgesetzten Energie (von <a href="Lageenergie" class="mw-redirect" title="Lageenergie">Lageenergie</a> in <a href="W%C3%A4rme" title="Wärme">Wärme</a>, <a href="Arbeit_(Physik)" title="Arbeit (Physik)">Verformungsarbeit</a> und im abgelagerten Gestein gebundene <a href="Chemische_Energie" title="Chemische Energie">chemische Energie</a>) sind Angaben zur mittleren Sturzhöhe erforderlich, die über die Höhe und Massenverteilung im Abriss- und Ablagerungsgebiet geschätzt werden können. Für die größten bekannten Bergsturzereignisse wie den <a href="Flimser_Bergsturz" title="Flimser Bergsturz">Flimser Bergsturz</a> kommen vorsichtige Abschätzungen zu umgesetzten Energien jenseits von 100 <a href="Petajoule" class="mw-redirect" title="Petajoule">Petajoule</a> (10<sup>17</sup> Joule).
</p><p>Die Umrechnung zwischen verschiedenen Einheiten und die damit verbundenen Größenordnungsunterschiede geben die folgenden Tabellen wieder.
</p>
<table class="wikitable">
<caption>Größenordnungen für Volumenangaben zu Sturzmassen
</caption>
<tbody><tr>
<th>Größenordnung
</th>
<th colspan="3">Anschauliche Entsprechung
</th></tr>
<tr>
<td>Tausend Kubikmeter (10<sup>3</sup>&nbsp;m<sup>3</sup>)
</td>
<td rowspan="3" style="border-right:0; text-align:center; line-height:130%">Volumen<br>eines Würfels<br>mit
</td>
<td style="border:0">10&nbsp;m
</td>
<td rowspan="3" style="border-left:0">Kantenlänge
</td></tr>
<tr>
<td>1 Million Kubikmeter (10<sup>6</sup>&nbsp;m<sup>3</sup>)
</td>
<td style="border:0">100&nbsp;m
</td></tr>
<tr>
<td>1 Milliarde Kubikmeter (10<sup>9</sup>&nbsp;m<sup>3</sup>, 1&nbsp;km<sup>3</sup>)
</td>
<td style="border:0">1&nbsp;km
</td></tr></tbody></table>
<table class="wikitable">
<caption>Größenordnungen für Flächenangaben zu Ablagerungsgebieten
</caption>
<tbody><tr>
<th>Größenordnung
</th>
<th>Umrechnung in kleinere Einheit
</th>
<th colspan="2">Anschauliche Entsprechung
</th></tr>
<tr>
<td>1 Hektar (1 ha)
</td>
<td>10.000 Quadratmeter (10.000 m²)
</td>
<td rowspan="2">Flächeninhalt eines Quadrates mit</td>
<td>100 m Kantenlänge
</td></tr>
<tr>
<td>1 Quadratkilometer (1 km²)
</td>
<td>100 Hektar (100 ha)<br>bzw. 1 Million Quadratmeter (1.000.000 m²)
</td>
<td>1 km Kantenlänge
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Prähistorische_Bergstürze"><span id="Pr.C3.A4historische_Bergst.C3.BCrze"></span>Prähistorische Bergstürze</h2></div>


<p>Prähistorische Bergstürze können aufgrund der geologischen Beschaffenheit des Bodens und der Oberflächenformen im Abbruchgebiet und im Ablagerungsgebiet erkannt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Undatiert">Undatiert</h3></div>
<ul><li><a href="Dobratsch" title="Dobratsch">Dobratsch</a>, Kärnten, A: ca. 0,9&nbsp;km³ Gesteinsmassen stürzten in das <a href="Gailtal" title="Gailtal">Gailtal</a>.</li>
<li><a href="Hocharn" title="Hocharn">Hocharn</a> im <a href="Raurisertal" title="Raurisertal">Raurisertal</a>, <a href="Land_Salzburg" title="Land Salzburg">Salzburg</a>, A: Die Ostflanke des Hocharn (Grieswies-Schwarzkogel) stürzte in den Talschluss von Kolm-Saigurn und brandete auf die Ostflanke Richtung Filzenalm wieder hinauf. Der unregelmäßige und von <a href="T%C3%BCmpel" title="Tümpel">Lacken</a> durchsetzte Hügel des Durchgangwalds (<i>Rauriser Urwald</i>) repräsentiert die Sturzmasse.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Datiert,_vor_dem_Ende_der_letzten_Eiszeit"><span id="Datiert.2C_vor_dem_Ende_der_letzten_Eiszeit"></span>Datiert, vor dem Ende der letzten Eiszeit</h3></div>
<ul><li><a href="Pyhrnpass" title="Pyhrnpass">Pyhrnpass</a>, Oberösterreich, A: ein möglicherweise durch das 300&nbsp;km entfernte <a href="Ries-Ereignis" title="Ries-Ereignis">Ries-Ereignis</a> (vor etwa 15 Millionen Jahren) ausgelöster Bergsturz leitet den nach Norden gerichteten Lauf der Ur-<a href="Enns_(Fluss)" title="Enns (Fluss)">Enns</a> nach Süden, ins <a href="Grazer_Becken" title="Grazer Becken">Grazer Becken</a>, um.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Langtang-Tal" class="mw-redirect" title="Langtang-Tal">Langtang-Tal</a>, <a href="Nepal" title="Nepal">Nepal</a>: Vor 40.000 Jahren stürzten wahrscheinlich infolge eines Erdbebens an der Himalaya-Hauptstörung 10 bis 15&nbsp;km³ Gestein eines vormals bis zu <span style="border-width:0px; padding:0px; margin:0px;">8000&nbsp;<abbr title="Höhe über dem Meeresspiegel">m</abbr></span> hohen Berges im Himalaya-Hauptkamm zu Tal. Hiervon wurde der Großteil bis auf einen Rest von 2 bis 3&nbsp;km³ bereits durch nachfolgende Gletschertätigkeit ausgeräumt. Der noch erhaltene Abrisskamm läuft über bis zu <span style="border-width:0px; padding:0px; margin:0px;">7000&nbsp;<abbr title="Höhe über dem Meeresspiegel">m</abbr></span> hohe Gipfel und Grate. Im Bereich des 24&nbsp;km² umfassenden Ablagerungsgebietes befindet sich heute der <span style="border-width:0px; padding:0px; margin:0px;">4984&nbsp;<abbr title="Höhe über dem Meeresspiegel">m</abbr></span> hohe Tsergo Ri, mit dessen Namen das Ereignis häufig verbunden wird, dessen Gipfel aber selbst Teil der Bergsturzmasse ist. Es gilt als weltweit größtes Bergsturzereignis im <a href="Kristallingestein" class="mw-redirect" title="Kristallingestein">Kristallingestein</a>.<sup id="cite_ref-Weidinger2001_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Weidinger2001-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Seymareh</i>-Bergsturz, <a href="Z%C4%81gros-Gebirge" class="mw-redirect" title="Zāgros-Gebirge">Zāgros-Gebirge</a>, <a href="Iran" title="Iran">Iran</a>: Vom an dieser Stelle bis zu <span style="border-width:0px; padding:0px; margin:0px;">2340&nbsp;<abbr title="Höhe über dem Meeresspiegel">m</abbr></span> hohen Bergkamm <i>Kabir Kouh</i> südlich von <a href="Pol-e_Dochtar" title="Pol-e Dochtar">Pol-e Dochtar</a> brachen vor etwa 10.000 Jahren etwa 30&nbsp;km³ Gestein ab, bedeckten den Talboden bis fast zum heutigen Pol-e Dochtar und staute den Seymareh-Fluss auf.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Almtal" title="Almtal">Almtal</a>, <a href="Ober%C3%B6sterreich" title="Oberösterreich">Oberösterreich</a>, A: Von der Nordabdachung des Toten Gebirges stürzte vor etwa 15.000 Jahren eine große Felsmasse in die Hetzau hinab, wo möglicherweise der Rest eines späteiszeitlichen <a href="Gletscher" title="Gletscher">Gletschers</a> oder auch ein See oder Sumpf lag. Durch die <a href="Reibung" title="Reibung">Reibungshitze</a> glitt die Felsmasse auf einem Wasser- oder gar Dampf-Teppich weit hinaus ins Almtal, wo sie erst in Heckenau unmittelbar südlich von <a href="Gr%C3%BCnau_im_Almtal" title="Grünau im Almtal">Grünau im Almtal</a> zum Stillstand kam. Die <a href="Tomah%C3%BCgel" title="Tomahügel">Tomahügel</a> von den <a href="%C3%96dseen" class="mw-redirect mw-disambig" title="Ödseen">Ödseen</a> bis zum <a href="Cumberland_Wildpark" title="Cumberland Wildpark">Cumberland Wildpark</a> sind auf diesen Sturzstrom zurückzuführen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nach_dem_Ende_der_letzten_Eiszeit">Nach dem Ende der letzten Eiszeit</h3></div>
<ul><li><a href="Flimser_Bergsturz" title="Flimser Bergsturz">Flimser Bergsturz</a>, Graubünden, Schweiz: ca. 12 bis 15&nbsp;km³, vor etwa 10.000 Jahren.</li>
<li><a href="K%C3%B6fels_(Gemeinde_Umhausen)" title="Köfels (Gemeinde Umhausen)">Köfels</a>, Tirol, A: Über 3&nbsp;km³ Gestein stürzten vor etwa 8700 Jahren vom Westhang in das mittlere <a href="%C3%96tztal" title="Ötztal">Ötztal</a> bei <a href="Umhausen" title="Umhausen">Umhausen</a> und blockierten die <a href="%C3%96tztaler_Ache" title="Ötztaler Ache">Ötztaler Ache</a>, die sich später eine Schlucht (Maurach) durch den Schutt fressen musste. Durch die Reibungshitze kam es bei dem Bergsturz zu einer Umwandlung von <a href="Gneis" title="Gneis">Gneis</a> in ein glasiges Gestein, das als <a href="K%C3%B6felsit" title="Köfelsit">Köfelsit</a> bezeichnet wird.</li>
<li><a href="Storegga" title="Storegga">Storegga</a>, <a href="Europ%C3%A4isches_Nordmeer" title="Europäisches Nordmeer">Europäisches Nordmeer</a>, vor Mittelnorwegen: Unter Wasser und mit einem <a href="Tsunami" title="Tsunami">Tsunami</a> als Folge. Etwa vor 8000 Jahren, die Sturzmasse muss mehr als hundertmal größer gewesen sein als in Flims. Sie hatte Auswirkungen auch in Schottland und Island.</li>
<li><a href="Davos" title="Davos">Davos</a>, Graubünden, Schweiz: Weit über 0,3&nbsp;km³ stürzten von der Totalp im <a href="Parsenn" title="Parsenn">Parsenngebiet</a> und bildeten so den <a href="Wolfgang_(Pass)" title="Wolfgang (Pass)">Wolfgang-Pass</a> und den Davosersee. Datierung: jünger als 8000 Jahre.</li>
<li><a href="Bergsturz_von_Wildalpen" title="Bergsturz von Wildalpen">Bergsturz von Wildalpen</a>, <a href="Steiermark" title="Steiermark">Steiermark</a>, A: Zwischen <a href="Gro%C3%9Fer_Griesstein" title="Großer Griesstein">Griesstein</a>, <a href="Ebenstein" title="Ebenstein">Ebenstein</a> und <a href="Brandstein" title="Brandstein">Brandstein</a> (<a href="Hochschwabgruppe" title="Hochschwabgruppe">Hochschwabgruppe</a>) stürzten vor etwa 5700 bis 5900 Jahren gewaltige Felsmassen (1,3 bis 1,4&nbsp;km³<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) nach Norden und brandeten als Sturzstrom kilometerweit ins <a href="Salza_(Enns)" title="Salza (Enns)">Salzatal</a> hinaus.</li>
<li>Vom <a href="Schafberg_(Salzkammergut-Berge)" title="Schafberg (Salzkammergut-Berge)">Schafberg</a>, Oberösterreich, A: geschätzt 50 bis 100 Millionen m³, trennte <a href="Attersee" title="Attersee">Attersee</a> und <a href="Mondsee_(See)" title="Mondsee (See)">Mondsee</a> und könnte um 3200 v.&nbsp;Chr. (vor 5220 J.) durch die Binnentsunami die Pfahlbausiedlungen der <a href="Mondseekultur#Datierung" title="Mondseekultur">Mondseekultur</a> ausgelöscht haben</li>
<li><a href="Marocche_di_Dro" title="Marocche di Dro">Marocche di Dro</a>, Italien: Ergebnis mehrerer Bergstürze im unteren <a href="Sarca" class="mw-redirect" title="Sarca">Sarca</a>-Tal, deren erster sich frühestens zwischen 2950 und 2600 v. Chr. (frühestens vor 4970 J.) und deren letzter (die <i>frana di Kas</i>) sich frühestens zwischen 400 und 200 v.&nbsp;Chr. ereignete. Das Volumen der Bergstürze betrug zusammen etwa 1&nbsp;km³.</li>
<li><a href="Fernpass" title="Fernpass">Fernpass</a>, Nordtirol, A: Entstand durch einen Bergsturz des Westhangs vor etwa 4000 Jahren.</li>
<li><a href="Hochkalter" title="Hochkalter">Hochkaltermassiv</a>, Bayern, D: Ein Bergsturz von ca. 15&nbsp;Millionen m³ aus dem Blaueistal vor rund 3500 bis 4000 Jahren staute die <a href="Ramsauer_Ache" title="Ramsauer Ache">Ramsauer Ache</a> zum <a href="Hintersee_(Ramsauer_Ache)" title="Hintersee (Ramsauer Ache)">Hintersee</a> auf und schuf den <a href="Zauberwald" title="Zauberwald">Zauberwald</a>. Er bedeckt eine Fläche von 0,75&nbsp;km², die sich zwischen dem Hintersee und der Marxenklamm befindet. 4 viel kleinere Bergstürze 1908–1959.</li>
<li><a href="Zugspitze" title="Zugspitze">Zugspitze</a>, Bayern, D: Vor rund 3750 Jahren brachen rund 200 Millionen m³ Fels aus der Nordflanke der Zugspitze. Teile davon durchquerten den gesamten <a href="Eibsee" title="Eibsee">Eibsee</a> und rutschten auf der gegenüberliegenden Seite wieder etwa 100&nbsp;m den Hang hinauf. Dabei wurden deutlich mehr Gesteinsmassen abgelagert, als heute an der Ausbruchstelle zu fehlen scheinen. Geologen gehen deshalb davon aus, dass das überzählige Material aus dem Gipfelbereich stammt und die Zugspitze vor dem Ereignis ein <a href="Dreitausender" title="Dreitausender">Dreitausender</a> gewesen sein könnte.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Tschirgant" title="Tschirgant">Tschirgant</a>, (Nord-)Tirol, A: 240 Millionen m³ Gesteinsmasse stürzten vor etwa 3000 Jahren in das <a href="Inntal" title="Inntal">Inntal</a> und vordere Ötztal, nachdem die Flanke des Berges zuerst durch den Rückgang von stützendem Gletschereis und später durch eine außergewöhnlich intensive Erdbebenaktivität destabilisiert wurde.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Schuttmassen hinterließen ein Ablagerungsgebiet von 13 km².</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Historische_Bergstürze"><span id="Historische_Bergst.C3.BCrze"></span>Historische Bergstürze</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vor_1900">Vor 1900</h3></div>



<ul><li>2. oder 3. Jahrhundert – Dritter von drei Pletzachbergstürzen bei <a href="Kramsach" title="Kramsach">Kramsach</a>, Tirol, A: Vom Pletzachkogel ins <a href="Inntal" title="Inntal">Inntal</a>. Menschen nutzen das im Tal gebrochen liegende Gestein für Bauten. Es bildeten sich hier Verwaltungsgrenzen aus.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1137 (?), siehe: 3. April 1595: Bergsturz in <a href="Reurieth" title="Reurieth">Reurieth</a></li>
<li>1172: Ein großer Bergsturz geht auf den Moränenwall zwischen <a href="K%C3%B6nigssee" title="Königssee">Königssee</a> und <a href="Obersee_(K%C3%B6nigssee)" title="Obersee (Königssee)">Obersee</a> in den <a href="Berchtesgadener_Alpen" title="Berchtesgadener Alpen">Berchtesgadener Alpen</a> nieder.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>24. November 1248: Mont Granier im <a href="Chartreuse_(Gebirge)" title="Chartreuse (Gebirge)">Chartreuse-Massiv</a> bei <a href="Chamb%C3%A9ry" title="Chambéry">Chambéry</a> im <a href="Savoyen" title="Savoyen">Savoyen</a>: Bergsturz in der Nacht auf den 25. November von ca. 150 Millionen m³ Felsmasse mit einer Gerölllänge von 7&nbsp;km, Ort Saint-André mit etwa 3000 Menschen total verschüttet, ferner 16 Dörfer begraben, insgesamt geschätzt bis zu 5000 Tote.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1348 – <a href="Dobratsch" title="Dobratsch">Dobratsch</a> (2100&nbsp;m) bei <a href="Villach" title="Villach">Villach</a> in Kärnten: Ausgelöst durch das <a href="Erdbeben_von_Friaul_1348" class="mw-redirect" title="Erdbeben von Friaul 1348">Friaul-Erdbeben</a> stürzten im selben Gebiet, in dem auch ein prähistorischer Bergsturz stattgefunden hatte, geschätzte 150 Millionen m³ Gesteinsmassen in das <a href="Gailtal" title="Gailtal">Gailtal</a>. Das Abbruchgebiet an der südöstlichen Felswand ist als <i><a href="Rote_Wand_(Dobratsch)" title="Rote Wand (Dobratsch)">Rote Wand</a></i> noch gut sichtbar. Sein Ablagerungsgebiet reicht 3&nbsp;km bis zur <a href="Gail" title="Gail">Gail</a>, trägt den Namen <i>Die Schütt</i> und steht unter Naturschutz. Zwischen dem <i>Schütter Wald</i> und dem Fluss wurde die neue Ortschaft Oberschütt gegründet (im Januar 2015 stürzten nochmals fast 2.000&nbsp;m³ Gestein aus der Roten Wand auf den darunterliegenden Wald. Die Abbruchstelle und der neue Schuttkegel sind von der Aussichtsplattform beim <a href="Alpinum" title="Alpinum">Alpengarten</a> gut zu beobachten).</li>
<li>30. September 1512: Bergsturz <a href="Buzza_di_Biasca" title="Buzza di Biasca">Buzza di Biasca</a> im <a href="Valle_di_Blenio" title="Valle di Blenio">Valle di Blenio</a> nördlich <a href="Biasca" title="Biasca">Biasca</a>. Die Gesteinsmassen stauten einen See auf; der Damm brach 1515 und verwüstete das Tal des Tessin bis zum <a href="Lago_Maggiore" title="Lago Maggiore">Lago Maggiore</a>.</li>
<li>3. April 1595: Bergsturz in <a href="Reurieth" title="Reurieth">Reurieth</a> vom <i>Reuriether Felsen</i>. Davor soll bereits 1137 ein Bergsturz das Dorf verschüttet haben.</li>
<li>24. August 1598: <a href="Bergsturz_von_Wartha" title="Bergsturz von Wartha">Bergsturz von Wartha</a> oberhalb der <a href="Glatzer_Nei%C3%9Fe" title="Glatzer Neiße">Glatzer Neiße</a> in <a href="Bardo_%C5%9Al%C4%85skie" class="mw-redirect" title="Bardo Śląskie">Bardo Śląskie</a>, Polen.</li>
<li>4. September 1618 (julianischer Kalender: 25. August) – <a href="Piuro#Geschichte" title="Piuro">Bergsturz von Plurs</a> (bei <a href="Chiavenna" title="Chiavenna">Chiavenna</a> an der Straße zum <a href="Malojapass" title="Malojapass">Malojapass</a>, damals Drei Bünde, heute Italien): Hier wurde eine ganze Stadt samt dem Ortsteil Scilano (Schilan) verschüttet, nach zeitgenössischen Quellen starben zwischen 930 und 1200 Menschen. Forschungsgeschichtlich bedeutend ist auch die Vorher-nachher-Dokumentation von <a href="Matth%C3%A4us_Merian" title="Matthäus Merian">Matthäus Merian</a>.</li>
<li>16. Juli 1669 – <a href="Gst%C3%A4ttengasse_und_Ursulinenplatz#Der_Felssturz_von_1669" title="Gstättengasse und Ursulinenplatz">Felssturz von 1669</a> in der Stadt Salzburg, Österreich: Zwei Felsstürze vom <a href="M%C3%B6nchsberg" title="Mönchsberg">Mönchsberg</a>, der aus lockerem <a href="Nagelfluh" class="mw-redirect" title="Nagelfluh">Nagelfluh</a> besteht, kostete in der Gstättengasse 230 Menschen das Leben. Seitdem werken hier <a href="Bergputzer" title="Bergputzer">Bergputzer</a>.</li>
<li>1714 und 1749: Zwei Bergstürze an den <a href="Les_Diablerets_(Berg)" title="Les Diablerets (Berg)">Les Diablerets</a>, einer von ihnen schuf den Stausee <a href="Lac_de_Derborence" title="Lac de Derborence">Lac de Derborence</a>.</li>
<li>2. September 1806 – <a href="Bergsturz_von_Goldau" title="Bergsturz von Goldau">Bergsturz von Goldau</a>, Schweiz: Ein ganzes Dorf wurde von 40 Millionen m³ Fels verschüttet, 457&nbsp;Menschen starben.</li>
<li>10. März 1876 – <a href="Kaub#Bergsturz_1876" title="Kaub">Bergsturz von Kaub</a> am Rhein: Auf einer Breite von etwa 60 Metern löste sich der Berghang oberhalb der Stadt und stürzte talwärts. Mehrere Häuser wurden verschüttet, 26&nbsp;Menschen starben.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>11. September 1881 <a href="Elm_GL" title="Elm GL">Elm</a>, Glarus, Schweiz: 10&nbsp;Millionen Kubikmeter: Der <a href="Bergsturz_von_Elm" title="Bergsturz von Elm">Bergsturz von Elm</a> wurde durch den jahrelangen, rücksichtslosen Abbau von <a href="Schiefer" title="Schiefer">Schiefer</a> verursacht. 115&nbsp;Menschen starben.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nach_1900">Nach 1900</h3></div>

<ul><li>29. April 1903 – <a href="Bergsturz_in_Frank" title="Bergsturz in Frank">Bergsturz in Frank</a> (<i>Frank Slide</i>), <a href="Alberta" title="Alberta">Alberta</a> (Kanada): 30 Millionen m³, eine Klippe brach über eine sehr steile Flanke von rund 1000&nbsp;m Höhendifferenz ab. Einer der bekanntesten Bergstürze.</li>
<li>15. Januar 1905 – <a href="Loen_(Stryn)" title="Loen (Stryn)">Loen</a> in <a href="Norwegen" title="Norwegen">Norwegen</a>. 300.000&nbsp;m³ rasten in den See <a href="Lovatnet" title="Lovatnet">Lovatnet</a>. Es entstand ein 40&nbsp;m hoher Tsunami.</li>
<li>18. Februar 1911 – <a href="Saressee" title="Saressee">Saressee</a>/<a href="Pamir_(Gebirge)" title="Pamir (Gebirge)">Pamir</a>, <a href="Tadschikistan" title="Tadschikistan">Tadschikistan</a>: ein Erdbeben verursachte einen Bergsturz von 2,2&nbsp;km³, der den höchsten Damm der Welt und den 55,8&nbsp;km langen Saressee bildete.</li>
<li>7. April 1934 – <a href="Fjord" title="Fjord">Fjord</a> Tafjorden (<a href="Fjord_(Kommune)" title="Fjord (Kommune)">Kommune Fjord</a>, <a href="Vestlandet" title="Vestlandet">Vestlandet</a>): Ein Bergsturz vom Berg Langhamaren in den norwegischen Tafjorden, etwa 3 Mio. m³ Gestein stürzten aus rund 700&nbsp;m Höhe in den Fjord, generierte einen <a href="Tsunami" title="Tsunami">Tsunami</a>, der am Einschlagsort der Gesteinsmassen über 60&nbsp;m Höhe erreichte.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 40 Menschen in den beiden am Ufer des Fjordes liegenden Orten Tafjord und Fjørå kamen durch die Welle ums Leben.</li>
<li>13. September 1936 – <a href="Loen_(Stryn)" title="Loen (Stryn)">Loen</a> in <a href="Norwegen" title="Norwegen">Norwegen</a>. Eine Million m³ stürzten in den See <a href="Lovatnet" title="Lovatnet">Lovatnet</a>. Es entstand ein 70&nbsp;m hoher Tsunami.</li>
<li>10. April 1939: Der <a href="Bergsturz_Fidaz" title="Bergsturz Fidaz">Bergsturz von Fidaz</a> ereignete sich östlich des Dorfes <a href="Fidaz" title="Fidaz">Fidaz</a> in der Gemeinde <a href="Flims" title="Flims">Flims</a> im schweizerischen <a href="Kanton_Graub%C3%BCnden" title="Kanton Graubünden">Kanton Graubünden</a>. Es stürzten 100.000 Kubikmeter Fels zu Tal. 18 Menschen fanden den Tod.</li>
<li>10. Juli 1949: Ein durch ein Erdbeben ausgelöster Bergsturz im <a href="Pamir_(Gebirge)" title="Pamir (Gebirge)">Pamir</a> traf den oberhalb des <a href="Tadschikistan" title="Tadschikistan">tadschikischen</a> Ortes Chait gelegenen See Chaus-Chait. Die resultierende Mure überrollte den Ort und begrub rund 18.000 Bewohner unter einer 20 bis 30&nbsp;m hohen Schicht aus Schlamm und Geröll.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>9. Juli 1958: Ein Erdrutsch, der mit geschätzt 90&nbsp;Mio.&nbsp;t Gestein und Eis in die Meeresbucht <a href="Lituya_Bay" title="Lituya Bay">Lituya Bay</a>, Alaska hineinlief und einen Tsunami erzeugte, der zumindest über einen 520&nbsp;m hohen Hügel schwappte.</li>
<li>9. Oktober 1963: <a href="Vajont-Staumauer" title="Vajont-Staumauer">Katastrophe von Vajont</a> (Longarone), 90&nbsp;km nördlich von Venedig im Friaul/Italien: Felssturz von 260 Millionen m³ in Stausee, rund 2000 Menschen verloren ihr Leben.</li>
<li>9. Januar 1965: <a href="Bergsturz_von_Hope" title="Bergsturz von Hope">Bergsturz von Hope</a> <i>(Hope Slide)</i> bei <a href="Hope_(British_Columbia)" title="Hope (British Columbia)">Hope</a> in British Columbia, Kanada: 46 Millionen m³ Gestein und Geröll ergossen sich zu einer Halde von 70&nbsp;m Höhe und 3&nbsp;km Länge zu Tal. Dabei wurde ein See vollständig zugeschüttet, vier Menschen starben.</li>
<li>11. Jänner 1965 – Ein Personenzug prallte in der Dunkelheit gegen die Trümmer eines Felssturzes, der zwischen Egg und Lingenau-Hittisau auf das Gleis der <a href="Bregenzerwaldbahn" title="Bregenzerwaldbahn">Bregenzerwaldbahn</a> niedergegangen war. Die Lok stürzte 30&nbsp;m tief über einen Steilhang ab.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Lokführer wurde schwer verletzt, die anderen Insassen des Zuges kamen mit dem Schrecken davon. Die in sehr schwierigem Gelände erbaute Bahntrasse wurde in den 1980er Jahren nach zahlreichen Beschädigungen durch Felsstürze und Hangrutschungen großteils stillgelegt.</li>
<li>30. August 1965 – <a href="Mattmark" class="mw-redirect" title="Mattmark">Mattmark</a>, Saas-Almagell, Wallis, Schweiz: Eissturz 500.000&nbsp;m³, 88 Tote.</li>
<li>31. Mai 1970: <a href="Yungay_(Peru)" title="Yungay (Peru)">Yungay</a>, <a href="Peru" title="Peru">Peru</a>: Infolge des <a href="Erdbeben_in_Peru_vom_31._Mai_1970" title="Erdbeben in Peru vom 31. Mai 1970">Ancash-Erdbebens</a> der Stärke 7,8 stürzten vom <a href="Nevado_Huascar%C3%A1n" title="Nevado Huascarán">Nevado Huascarán</a> etwa 60 Millionen m³ Eis und Fels ab. Der wassergesättigte Schuttstrom überströmte einen Gegenanstieg und tötete bis 30.000 Menschen im Tal <a href="Callej%C3%B3n_de_Huaylas" title="Callejón de Huaylas">Callejón de Huaylas</a>. Die Stadt Yungay mit rund 5000 Einwohnern wurde komplett zerstört, nur etwa 400 überlebten. Heute leben wieder etwa 10.000 Bewohner neben der Gedenkstätte.</li>
<li>18. März 1971 – <a href="Chungar_(Peru)" title="Chungar (Peru)">Chungar</a>, Peru: 100.000&nbsp;m³ Gestein lösten sich 400&nbsp;m über dem See <a href="Lago_Yanawayin" title="Lago Yanawayin">Lago Yanawayin</a> aus anstehendem Kalkstein und verursachten eine bis zu 30 m hohe Flutwelle, die das gegenüberliegende Ufer unter sich begrub, nahezu die gesamte Minensiedlung zerstörte und (nach unterschiedlichen Schätzungen) 400–600 Menschen tötete.</li>
<li>28. Juli 1987 – <a href="Morignone" title="Morignone">Morignone</a> im <i>Val Pola</i> in der <a href="Provinz_Sondrio" title="Provinz Sondrio">Provinz Sondrio</a>, Italien (<i><a href="Veltlin" title="Veltlin">Veltlin</a></i>): 40 Millionen m³</li>
<li>April und Mai 1991 – <a href="Randa_VS" title="Randa VS">Randa</a>, Wallis, Schweiz: 30 Millionen m³.</li>
<li>22. September 1993 – <a href="Bischofsm%C3%BCtze" title="Bischofsmütze">Bischofsmütze</a> im Land Salzburg: ein mehr als 200&nbsp;m hoher Pfeiler aus der Felswand stürzte in den Abgrund. Seither kommt es immer wieder zu kleineren Felsstürzen.</li>
<li>23. September 1995 – <a href="Breitachklamm" title="Breitachklamm">Breitachklamm</a> im <a href="Allg%C3%A4u" title="Allgäu">Allgäu</a>: Um 6:00 Uhr lösten sich etwa 50.000&nbsp;m³ Fels und Geröll, wodurch 300.000&nbsp;m³ Wasser bis zu einer Höhe von 30&nbsp;m angestaut wurden. Am 23. März 1996 um 11:30 Uhr erfolgte der Durchbruch, der die Infrastruktur in der Klamm total verwüstete.</li>
<li>10. Juli 1999 – <a href="Schwaz" title="Schwaz">Schwaz</a> in Tirol: Im Bergbaugebiet des <a href="Eiblschrofen" title="Eiblschrofen">Eiblschrofen</a> stürzten etwa 150.000&nbsp;m³ Gestein in den darunter liegenden Bergwald und bedrohten einen Ortsteil. 250 Einwohner mussten evakuiert werden und konnten erst nach mehreren Wochen und umfangreichen Sicherungsmaßnahmen wieder in ihre Häuser zurückkehren.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Felsstürze_und_Bergstürze_ab_2000"><span id="Felsst.C3.BCrze_und_Bergst.C3.BCrze_ab_2000"></span>Felsstürze und Bergstürze ab 2000</h2></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="2000_bis_2019">2000 bis 2019</h3></div>
<ul><li>14. Oktober 2000 – <a href="Gondo" title="Gondo">Gondo</a> am <a href="Simplonpass" title="Simplonpass">Simplonpass</a>, Wallis/Schweiz; Grenzort zu Italien: <a href="Murgang" title="Murgang">Bergmure</a> mit ungeheurer Geschwindigkeit und einem Volumen von etlichen 10.000&nbsp;m³, elf Tote und zwei Verschollene (kein eigentlicher Felssturz).</li>
<li>15. Juli 2003 – <a href="Matterhorn" title="Matterhorn">Matterhorn</a>: ca. 1.500 m³, Auftakt für das Projekt PermaSense zur Langzeit-Forschung zum vertieften Verständnis von Prozessen, welche zur Destabilisierung von Felswänden führen.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>24. Februar 2005 – <a href="Wissower_Klinken" title="Wissower Klinken">Wissower Klinken</a>, <a href="R%C3%BCgen" title="Rügen">Rügen</a>: 50.000 m³ Kreide stürzten in die <a href="Ostsee" title="Ostsee">Ostsee</a> ab.</li>
<li>31. Mai 2006 – <a href="Gurtnellen" title="Gurtnellen">Gurtnellen</a>, Uri: Die größten Brocken eines Felssturzes durchschlagen den <a href="Bannwald" title="Bannwald">Bannwald</a> und kommen auf der <a href="Autobahn_A2_(Schweiz)" title="Autobahn A2 (Schweiz)">Autobahn A2</a> zu liegen – zwei tote Autofahrer.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>13. Juli 2006 – <a href="Eiger#Felssturz" title="Eiger">Eiger</a>: 500.000 m³ Gestein stürzten auf den <a href="Unterer_Grindelwaldgletscher" title="Unterer Grindelwaldgletscher">Unteren Grindelwaldgletscher</a> ab.</li>
<li>30. Oktober 2006 – <a href="Dents_du_Midi" title="Dents du Midi">Dents du Midi</a> (Wallis/Schweiz): Vom Berg im <a href="Val_d%E2%80%99Illiez" title="Val d’Illiez">Val d’Illiez</a> stürzten ca. eine Million m³ Gestein ins Tal. Personen- und Sachschäden gab es keine. Als Grund für den Felssturz wurde der ungewöhnlich warme Sommer vermutet.</li>
<li>12. Oktober 2007 – <a href="Sexten" title="Sexten">Sexten</a> (Südtirol): Vom Einserkofel oberhalb des <a href="Fischleintal" title="Fischleintal">Fischleintals</a> bei Sexten-Moos stürzten ca. 60.000 m³ Fels und Geröll ins Tal. Staub hüllte das Tal ein, Verletzte gab es nicht.</li>
<li>4. Januar 2010: <a href="Hunza_(Fluss)" title="Hunza (Fluss)">Bergsturz in den Fluss Hunza</a> im <i>Sonderterritorium</i> <a href="Gilgit-Baltistan" title="Gilgit-Baltistan">Gilgit-Baltistan</a> in Pakistan</li>
<li>2011: Ein Felssturz in der <a href="Rappenlochschlucht" title="Rappenlochschlucht">Rappenlochschlucht</a> in Vorarlberg riss eine Straßenbrücke, auf der sich niemand befand, mit in die Tiefe. Die Auflager einer Behelfsbrücke wurden 2020 durch einen erneuten Felssturz so destabilisiert, dass sie demontiert werden musste.</li>
<li>Dezember 2011 und 23. August 2017: <a href="Bergsturz_von_Bondo" title="Bergsturz von Bondo">Bergstürze von Bondo</a> am <a href="Piz_Cengalo" title="Piz Cengalo">Piz Cengalo</a> in Graubünden mit rund 1 bzw.&nbsp;4 Millionen m³ Gesteinsvolumen. Letzterer Bergsturz führte über eine Mure zu Schäden im Dorf. Acht Berggänger im <a href="Val_Bondasca" class="mw-redirect" title="Val Bondasca">Val Bondasca</a> direkt unter dem Piz Cengalo wurden 2017 verschüttet.</li>
<li>5. Mai 2012 – <a href="Annapurna_IV" title="Annapurna IV">Annapurna IV</a> (<a href="Nepal" title="Nepal">Nepal</a>): Bei einem Felssturz fielen große Mengen Gestein (geschätzt 32 Millionen m³) und Eis aus ca. 7000 m Höhe in zwei Schritten über 4000 m in die Tiefe, wobei das enthaltene Eis durch Reibungshitze schmolz und der entstehende Schlammstrom in den tiefen unzugänglichen Einschnitt des <a href="Seti_Gandaki" title="Seti Gandaki">Seti Gandaki</a> Flusses vordrang. Nachdem diese Engstelle den Schlammstrom zunächst abgebremst hatte, beschleunigte er sich unterhalb wieder, und die entstehende Flutwelle zerstörte das Dorf Kharapani, es starben ca. 70 Menschen. Eine andere Erklärung ist, dass es zuvor bereits einen kleinen aus einem vorangegangenen Felssturz aufgestauten Stausee gegeben habe, in den der Felssturz vom 5. Mai gestürzt sei.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Pilot eines Besichtigungs-Rundfluges filmte den Felssturz.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>24. Dezember 2017 – <a href="Vals_(Tirol)" title="Vals (Tirol)">Vals</a> (Tirol): 117.000 m³ Gestein verschüttete die Landesstraße, drei Häuser wurden evakuiert, ein Notweg wurde gebaut.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Seit_2020">Seit 2020</h3></div>
<ul><li>25. Oktober 2020 und Folgejahre – <a href="Dachstein_(Berg)" title="Dachstein (Berg)">Dachstein</a>/<a href="Dirndln_(Dachsteinmassiv)" title="Dirndln (Dachsteinmassiv)">Dirndln</a>: Einem Abbruch folgten zwei Felstürme darüber mit insgesamt 20.000 m³. Höhlen wurden eröffnet.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>29. und 30. Januar 2021 – <a href="Raron" title="Raron">Raron</a> (Wallis): 300.000 bis 500.000 m³<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>15. März 2021 – <a href="Kestert" title="Kestert">Kestert</a>: Ein Felssturz nahe der <a href="Loreley" title="Loreley">Loreley</a> führte zu einer mehrwöchigen Sperrung der vor allem im Güterverkehr wichtigen <a href="Rechte_Rheinstrecke" title="Rechte Rheinstrecke">rechten Rheinstrecke</a>. Lockeres Schiefergestein musste mit mehreren Sprengungen beseitigt werden. Gesamte Schuttmasse ca. 15.000 bis 20.000 m³<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>11. Juni 2023 – <a href="Fluchthorn" title="Fluchthorn">Fluchthorn</a> in der <a href="Silvretta" title="Silvretta">Silvretta</a>-Gruppe im Gemeindegebiet von <a href="Galt%C3%BCr" title="Galtür">Galtür</a> (Tirol)<sup id="cite_ref-orf3211381_42-0" class="reference"><a href="#cite_note-orf3211381-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-orf3211320_43-0" class="reference"><a href="#cite_note-orf3211320-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>14. April 2024 – <a href="Val_Roseg" title="Val Roseg">Val Roseg</a>, Graubünden/Schweiz: Das Volumen des Bergsturzes wurde auf 8 bis 9 Millionen m³ geschätzt, bestehend aus Fels, Geröll, Schnee und Eis.</li>
<li>3. Oktober 2024 – Beim <a href="Tschingelh%C3%B6rner#Felssturz_2024" title="Tschingelhörner">Grossen Tschingelhorn</a> kam es zu einem Felssturz im Umfang von etwa 100.000 m³ Felsgestein, wobei der oberhalb des Martinslochs zum Gipfel verlaufende Nordostgrat der aus instabilem <a href="Verrucano" title="Verrucano">Verrucano</a>-Gestein gebildeten Bergspitze wegbrach. Das Aussehen des Berges veränderte sich dadurch deutlich.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>28. Mai 2025 – Beim <a href="Bergsturz_von_Blatten" title="Bergsturz von Blatten">Bergsturz von Blatten</a> stürzte im Schweizer <a href="L%C3%B6tschental" title="Lötschental">Lötschental</a> nahezu der gesamte <a href="Birchgletscher" title="Birchgletscher">Birchgletscher</a> ins Tal, der in den vorangegangenen Tagen durch etwa 9 Millionen Tonnen vom Kleinen Nesthorn unterhalb des <a href="Bietschhorn" title="Bietschhorn">Bietschhorns</a> abgerutschtem Felsmaterial bedeckt und überlastet worden war. Das rechtzeitig evakuierte Dorf <a href="Blatten_(L%C3%B6tschen)" title="Blatten (Lötschen)">Blatten</a> wurde großteils verschüttet.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Steinschmelze_bei_großen_Bergstürzen"><span id="Steinschmelze_bei_gro.C3.9Fen_Bergst.C3.BCrzen"></span>Steinschmelze bei großen Bergstürzen</h2></div>

<p>Im Jahr 1895 wurde der <a href="%C3%96tztal" title="Ötztal">Ötztaler</a> Pfarrer <a href="Adolf_Trientl" title="Adolf Trientl">Adolf Trientl</a>, der auch Naturkundler war, darauf aufmerksam, dass Zimmerleute zum Holzschleifen heimischen vermeintlichen „<a href="Bimsstein" class="mw-redirect" title="Bimsstein">Bimsstein</a>“ verwendeten, dessen Herkunft der angefragte Innsbrucker Geologieprofessor <a href="Adolf_Pichler" title="Adolf Pichler">Adolf Pichler</a> auf die Tätigkeit eines örtlichen <a href="Vulkan" title="Vulkan">Vulkans</a> zurückführte. Diese Theorie ließ sich aber ebenso wenig erhärten wie die Idee eines großen <a href="Impakt" title="Impakt">Meteoriteneinschlages</a>. Der an Meteoriteneinschlägen besonders interessierte <a href="Mineraloge" class="mw-redirect" title="Mineraloge">Mineraloge</a> und <a href="Petrologie" title="Petrologie">Petrologe</a> Ekkehard Preuss<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus Regensburg erforschte ab 1962 die Fundstellen vermeintlichen Bimssteins und die Oberflächenform des Bergsturzes genau und kam zu dem Schluss, dass die für die Theorie nötige Reihenfolge&nbsp;– erst Meteoriteneinschlag, dann Bergsturz&nbsp;– nicht stimmen könne.
</p><p>Aufgeklärt wurde das Phänomen des Vorkommens von vermeintlichem Bimsstein dann von <a href="Theodor_H._Erismann" title="Theodor H. Erismann">Theodor H. Erismann</a>, dem damaligen Direktor der <a href="Eidgen%C3%B6ssische_Materialpr%C3%BCfungs-_und_Forschungsanstalt" title="Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt">Eidgenössischen Materialprüfungs- und Versuchsanstalt</a> in Dübendorf bei Zürich. Als vor ca. 8000 Jahren 3 km<sup>3</sup> Gestein vom Köfels in das Ötztal rutschten, erreichten die Rutschmassen Geschwindigkeiten von 150 bis 200&nbsp;km/h. Die Reibung im Bereich der Gleitfläche führte unter dem hohen Gewichtsdruck zu einer so großen Hitzeentwicklung, dass der <a href="Gneis" title="Gneis">Gneis</a> schon nach 100&nbsp;m Wegstrecke zu schmelzen begann. Am Köfels überschritten die Temperaturen 1700&nbsp;°C. Während der Gneis schmolz, wurde der darin in geringen Mengen enthaltene <a href="Calcit" title="Calcit">Calcit</a> durch die Hitze in Branntkalk und Kohlendioxid zerlegt. Das so entstandene Gaspolster und die Gesteinsschmelze bildeten ein ausgezeichnetes Gleitmittel für die ganze Masse. Der „Bimsstein“ aus dem Ötztal wird heute nach seinem Fundort <a href="Umhausen" title="Umhausen">Köfels</a> als <a href="K%C3%B6felsit" title="Köfelsit">Köfelsit</a> bezeichnet. Der Überbegriff lautet, erstmals 1977 benannt nach der Reibung, <a href="Friktionit" title="Friktionit">Friktionit</a>.
</p><p>Ein ähnliches Szenario fand der bereits erwähnte Preuss 1973 nach Hinweisen früherer Himalaya-Expeditionen im nepalesischen <a href="Langtang-Tal" class="mw-redirect" title="Langtang-Tal">Langtang-Tal</a> vor, ca. 60 km nördlich der Hauptstadt <a href="Kathmandu" title="Kathmandu">Kathmandu</a> und am Himalaya-Hauptkamm gelegen, wo vor ungefähr 40.000 Jahren im Bereich des heutigen Tsergo Ri 10 bis 15 km<sup>3</sup> Gestein abgerutscht waren. Eine so große Massenbewegung setzte gemäß einer Berechnung der Wissenschaftler genug Energie frei, um eine Masse von der Größe der <a href="Cheops-Pyramide" title="Cheops-Pyramide">Cheops-Pyramide</a> in eine Erdumlaufbahn zu schießen. Es wird vermutet, dass das Massiv um <a href="Yala_Peak" title="Yala Peak">Yala Peak</a> und Tsergo Ri die Überreste eines durch den Bergsturz zusammengebrochenen <a href="Achttausender" title="Achttausender">Achttausenders</a> sind. Als wahrscheinlicher Auslöser wird ein starkes Erdbeben an der zentralen Hauptstörung (engl. <i>Main Central Thrust</i>) des Himalayas vermutet.<sup id="cite_ref-Weidinger2001_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-Weidinger2001-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_von_Lawinen%2C_Erdrutschen_und_Bergst%C3%BCrzen" title="Liste von Lawinen, Erdrutschen und Bergstürzen">Liste von Lawinen, Erdrutschen und Bergstürzen</a></li>
<li><a href="Bergzerrei%C3%9Fung" title="Bergzerreißung">Bergzerreißung</a></li>
<li><a href="Erdrutsch" title="Erdrutsch">Erdrutsch</a>, <a href="Rutschhang" title="Rutschhang">Rutschhang</a></li>
<li><a href="Steinschlag" title="Steinschlag">Steinschlag</a></li>
<li><a href="Geomorphologie" title="Geomorphologie">Geomorphologie</a></li>
<li><a href="Glaziologie" title="Glaziologie">Glaziologie</a></li>
<li><a href="Permafrostboden" class="mw-redirect" title="Permafrostboden">Permafrostboden</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Katrin Hauer: <i>Der plötzliche Tod. Bergstürze in Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet</i> (= <i>Kulturwissenschaft.</i> Bd. 23). Lit, Wien u. a. 2009, ISBN 978-3-643-50039-7.</li>
<li><a href="Albert_Heim" title="Albert Heim">Albert Heim</a>: <i>Bergsturz und Menschenleben</i> (= <i>Beiblatt zur Vierteljahresschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich.</i> Jg. 77, Beiblatt No. 20, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=512145-0&amp;key=zdb">512145-0</a></span>). Komm. Beer &amp; Co, Zürich 1932.</li>
<li><a href="Melchior_Neumayr" title="Melchior Neumayr">Melchior Neumayr</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;aid=oav&amp;datum=18890004&amp;seite=00000019">Ueber Bergstürze.</a></i> In: <i>Zeitschrift des deutschen und österreichischen Alpenvereins.</i> Bd. 20, 1889, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=201034-3&amp;key=zdb">201034-3</a></span>, S. 19–56.</li>
<li>Welsch, Walter (1984) <i>Bergstürze durch Erdbeben.</i> Geowissenschaften in unserer Zeit; 2, 6; 201–207; <a href="https://doi.org/10.2312/geowissenschaften.1984.2.201" class="extiw external" title="doi:10.2312/geowissenschaften.1984.2.201">doi:10.2312/geowissenschaften.1984.2.201</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Bergsturz" class="extiw external" title="wikt:Bergsturz">Wiktionary: Bergsturz</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4144662-8">Literatur von und über Bergsturz</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goldauerbergsturz.ch/index.html">Die Internetseite zum Goldauer Bergsturz von 1806</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.geol-info.at/ggeomorp.htm#landsl">Bergstürze in den Alpen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kfunigraz.ac.at/geowww/exkursion/alpenex/naturgefahren.htm#1">Bergstürze in Österreich</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20101212063717/http://www.sexten-moos.com/einserkofel-felssturz-in-sexten/">Großer Felssturz in Sexten 2007</a> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sexten-moos.com/einserkofel-felssturz-in-sexten/">Original</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mascht.com/bergstuerze">Bergstürze der Alpen und globale Ereignisse</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.alpenverein.de/natur-umwelt/bergsturz-im-bergell_aid_29975.html">Bergsturz im Bergell.</a> Seite des <a href="Deutscher_Alpenverein" title="Deutscher Alpenverein">Deutschen Alpenvereins e.V.</a> zum Ereignis von Bondo 2017</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Abele: <i>Bergstürze in den Alpen ihre Verbreitung, Morphologie und Folgeerscheinungen</i> (= <i>Wissenschaftliche Alpenvereinshefte.</i> Bd. 25, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220084-0912%22&amp;key=cql">0084-0912</a></span></span>). Deutscher Alpenverein, München 1974, S. 21, (Zugleich: Karlsruhe, Universität, <a href="Habilitationsschrift" title="Habilitationsschrift">Habilitationsschrift</a>, 1972).</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Ahnert, <i><a href="Geomorphologie" title="Geomorphologie">Geomorphologie</a></i> 1996, zit. in <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wissen.de/bergsturz">Wissen.de/Bergsturz</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131029203107/http://www.globezoom.info/wbb2/thread.php?postid=120346">Zinalgletscher</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. Oktober 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) globezoom.info</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Roland Weisse: <cite style="font-style:italic">Glaziäre Kleinsenken des Potsdamer Gebiets</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>14</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>, 2007, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>54</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20190212011740/https://www.geobasis-bb.de/geodaten/lbgr/pdf/1_07_Weisse_51-64.pdf">geobasis-bb.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. Februar 2019 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) [PDF; <span style="white-space:nowrap">1,2<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>MB</span>; abgerufen am 10.&nbsp;Februar 2019]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Bergsturz&amp;rft.atitle=Glazi%C3%A4re+Kleinsenken+des+Potsdamer+Gebiets&amp;rft.au=Roland+Weisse&amp;rft.date=2007&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=1&amp;rft.jtitle=Brandenburgische+Geowissenschaftliche+Beitr%C3%A4ge&amp;rft.pages=54&amp;rft.volume=14" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wissen.de/bergsturz">Bergsturz</a></i>. Eintrag auf <a href="Wissen.de" title="Wissen.de">wissen.de</a>, abgerufen am 20. April 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-Satelliten-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Satelliten_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesanzeiger.ch/forscher-zu-blatten-natur-kann-uns-jederzeit-ueberraschen-480089717525">«Es wird Tausende Stellen geben, wo sich der Fels bewegt».</a> <a href="Tages-Anzeiger" title="Tages-Anzeiger">Tages-Anzeiger</a>, 4. Juni 2025, S. 12.</span>
</li>
<li id="cite_note-tausende-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-tausende_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-tausende_7-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesanzeiger.ch/forscher-zu-blatten-natur-kann-uns-jederzeit-ueberraschen-480089717525">«Es wird Tausende Stellen geben, wo sich der Fels bewegt».</a> <a href="Tages-Anzeiger" title="Tages-Anzeiger">Tages-Anzeiger</a>, 4. Juni 2025, S. 12.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/news/schweiz/alpen-im-klimawandel-satelliten-helfen-beim-sichern-der-berggebiete">Satelliten helfen beim Sichern der Berggebiete</a>, <a href="Schweizerische_Radio-_und_Fernsehgesellschaft" title="Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft">SRF</a>, 15. August 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/audio/rendez-vous/ueberwachung-mit-radargeraet-am-piz-cengalo-funktioniert?partId=256c57bf-a1fd-4a8e-90e6-6cb55cbdb6b9">Überwachung mit Radargerät am Piz Cengalo funktioniert</a>, SRF <a href="Rendez-vous_(Radiosendung)" title="Rendez-vous (Radiosendung)">Rendez-vous am Mittag</a>, 12. August 2022</span>
</li>
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